Unfallanalytik
Schwerpunkt der Unfallanalytik ist die Rekonstruktion von Verkehrsunfällen auf Basis verfügbarer Spuren und Angaben.
Neben der Kinematik der Fahrzeuge wird im Falle von Personenschäden auch das Bewegungsverhalten beteiligter Personen erfasst.
Auf folgende Informationsquellen wird zurückgegriffen
Im Falle von Personenschaden
Trotz der Vielfalt an Informationsquellen lassen sich damit nicht alle Fragen beantworten. Mit Hilfe von Simulationsprogrammen kann ein Modell eines Unfalls erstellt werden, das neben Straße und Umgebung die beteiligten Fahrzeuge und Personen in 3D abbildet. Durch Variation zugrunde gelegter Annahmen wird die Bandbreite möglicher Abläufe dargestellt. Dies kann häufig einerseits zu einer Verdichtung, andererseits zum Ausschluss getroffener Annahmen führen. Auf diese Weise wird ein maßgeblicher Beitrag zur Erhöhung der Aussagesicherheit geleistet.

Verletzungen von Fahrzeuginsassen werden durch Kontakte mit dem Innenraum verursacht. Deren Schwere hängt sowohl vom Unfallablauf als auch von der Schutzwirkung der Rückhaltesysteme ab.
Durch Modellierung des Innenraumes (Sitze, Cockpit), der Schutzsysteme (Airbags, Gurt) und der Fahrzeuginsassen (Größe, Gewicht, Sitzposition) lässt sich abhängig von den Unfallparametern die Kinematik der Insassen darstellen.
Auf dieser Grundlage können biomechanische Analysen und Bewertungen vorgenommen werden.


Krzg.unfall

   Überfahren eines Stop Schilds


Abbiegeunfall

   Missachtung Gegenverkehr


Böschungssturz

   Sturz über Böschung, ca. 50 km/h

Insasse-F   Insasse-BF   Fondinsasse
Böschungssturz
Fahrer gegurtet

        Beifahrer ungegurtet

        Fondinsasse liegend